Erholen am Steinhuder Meer

24. August 2010

Nicht nur in kultureller Hinsicht, sondern auch in Sachen landschaftliche Highlights hat das schöne Niedersachsen einiges zu bieten. Zu den bekanntesten und beliebtesten Plätzen Niedersachsens, an denen man sich in herrlich natürlicher Umgebung eine Auszeit nehmen kann, gehört das Steinhuder Meer. Seine Gesamtfläche von stolzen 29,1 Quadratkilometern macht den Binnensee zum größten in ganz Nordwestdeutschland. Tief ist der See hingegen nicht. Gerade mal 1,35 Meter ist er im Durchschnitt tief, an der tiefsten Stelle sind es knapp unter 3 Metern bis auf den Grund.
Das Steinhuder Meer ist ein natürlich entstandener See, dessen Alter auf über 14000 Jahre geschätzt wird. Diese Natürlichkeit ist es wohl auch, die das Steinhuder Meer von anderen künstlich erschaffenen Seen zur Naherholung unterscheidet. Um den See herum befindet sich der Naturpark Steinhuder Meer, in dem auf großen Bereichen großer Wert darauf gelegt wird, die Natur genau so zu belassen wie sie ist. Das bedeutet nicht, dass das beliebte Ausflugsziel (knapp 30 km von Hannover entfernt) ausschließlich mit der Schönheit der Natur aufwarten kann.
Entlang des Sees gibt es zahlreiche Freizeitgestaltungsmöglichkeiten. Beliebt sind natürlich die Bootfahrten auf dem Steinhuder Meer, die in größeren Ruderbooten, Kanus oder Tretbooten gemacht werden können. An heißen Tagen ist der See ebenso zum Baden geeignet und beliebt. Zu diesem Zweck wurde extra eine künstliche Badeinsel erricht, auf der die Urlauber sich am Sandstrand sonnen und im See eine Abkühlung finden können. Natürlich fehlt dort das obligatorische Beachvolleyball-Feld genauso wenig wie ein ordentliches gastronomisches Angebot.
Wen das Faulenzen am Strand weniger reizt (oder wenn das Wetter fürs Baden noch nicht ganz reicht), der interessiert sich vielleicht mehr für den 35 Kilometer langen Rundwanderweg, der auch mit dem Fahrrad befahren werden kann. Und auch für die, denen das immer noch zu langweilig ist, dürfte im Angebot des Steinhuder Meeres das passende dabei sein. Natürlich kann man auf dem See nicht nur Bötchen fahren, sondern auch Surfen, Kiteboarden oder Segeln. Besonders im Sommer finden regelmäßige Sonderveranstaltungen statt, deren Besuch sich immer lohnt. Aber auch ohne spezielle Events bietet das Steinhuder Meer ein prima Ausflugsziel, an dem man herrliche Tage verbringen kann.

Sehenswürdigkeiten in Braunschweig

11. Dezember 2009

Die deutsche Großstadt Braunschweig liegt im Südosten Niedersachsens und ist die ursprünglich größte Fachwerkstadt in Deutschland. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Innenstadt Braunschweigs jedoch durch Luftangriffe weitestgehend zerstört, sodass kaum noch alte Gebäude und Straßen erhalten sind. Es gibt jedoch Versuche, Gebäude von historischer Bedeutung wieder aufzubauen.

Traditionsinseln

Eine bunte Mischung aus Unzerstörtem, Restauriertem oder Wiederaufgebautem finden sie in der Braunschweiger Innenstadt. Dort befinden sich die fünf sogenannten Traditionsinseln rund um die Martini-, Magni-, Aegidien- und Michealiskirche sowie den Dom, die nach dem Krieg eingeführt wurden und seit 1963 unter gesetzlichem Schutz stehen. Der Burgplatz, der einen großen Teil der Traditionsinsel um den Dom einnimmt, ist auch Standort des Wahrzeichens der Stadt, des Braunschweiger Löwens, wobei sich das Original jedoch in der Burg Dankwarderode selbst befindet. Neben Dom und Burg kann man hier auch das Landesmuseum und die beiden Stiftsherrenhäuser Huneborstelsche und Von Veltheimsche Haus aus dem 15. Jahrhundert besichtigen. Ebenfalls als solche Inseln bezeichnen könnte man den Braunschweiger Altstadtmarkt, der Standort des Rathauses, Marktbrunnens, Stechinelli- und Gewandhauses ist, sowie den Kohlmarkt, der nicht weit davon entfernt liegt und ebenfalls historische Gebäude unterschiedlicher Jahrhunderte beherbergt.

Sakralbauten

Braunschweig hat eine große Zahl an Kirchen und Klöstern aus verschiedenen Epochen vorzuweisen. Die Jakobs- und die Martinikirche sind zwei der ältesten Sakralbauen der Stadt. Petri-, Michaelis- und Bartholomäuskirche sowie der Dom sind weitere wichtige Zeugnisse der mittelalterlichen Baukunst. Die Andreaskirche war mit ihren 91 Metern Höhe jahrhundertelang das höchste Gebäude Braunschweigs. Doch auch die Kirchen, die in neuerer Zeit entstanden sind, sind sehr interessant. So zum Beispiel die Heilig-Geist-Kirche oder die Dominikanerkirche, die beide im 20. Jahrhundert errichtet wurden und mit den Werken verschiedener Künstler ausgestattet sind.Zu den wichtigsten Klöstern der Stadt gehören die Brüdern- und die Aegidienkirche sowie das Riddaghausener Kloster.

Profanbauten

In den letzten Jahrhunderten hat Braunschweig unzählige neue Bauten hinzugewonnen und die Liste der Sehenswürdigkeiten ist lang. Darunter sind zum Beispiel die Burg Dankwarderobe, Schloss Richmond, das Achtermannsche und das Gewandhaus, die rekonstruierte Alte Waage sowie das älteste gut erhaltene Fachwerkhaus der Stadt, der Ritter St. Georg, das 1489 erbaut wurde.

Denkmäler

Auch die Zahl der Denkmäler in Braunschweig ist groß. Zu nennen ist auf jeden Fall das Imerward Kreuz im Dom, das als eines der wichtigsten Zeugnisse romanischer Kunst in Deutschland gilt. In der Burg Dankwarderode ist natürlich die Originalskulptur des Braunschweiger Wahrzeichens zu bewundern, der berühmte Braunschweiger Löwe. Im Dom kann man dann die Grabstätte des Namensgebers dieses Wahrzeichens, Heinrich des Löwen, und seiner Gemahlin besuchen. Außerdem sehenswert sind das Lessing-Denkmal und der Eulenspiegelbrunnen.

Grünflächen

Braunschweig verfügt über einen großen Teil an Grünflächen. Den größten Teil nimmt das Naturschutzgebiet Riddaghausen ein, das als Europareservat ausgezeichnet ist. Es bietet Lebensraum für viele verschiedene Tierarten, vor allem seltene Vogelarten wie der Zwergtaucher oder die Krickente. Der Westpark hingegen dient als Naherholungsgebiet, Kleingartenanlage und bieten reichlich Fläche für Sport- und Freizeitaktivitäten.