Norderney – Niedersachsens schönste Strände

15. Dezember 2010

Da das schöne Bundesland Niedersachsen so manchen Strand aufzuweisen hat, ist es immer ein bisschen gewagt, wenn man sich entscheiden will, welcher dieser Küstenabschnitte denn nun der schönste im Land sein soll. Fest steht aber unbestritten, dass Norderney über wunderschöne Strände verfügt. Egal ob zum Sonnen und Faulenzen, für ausgedehnte Spaziergänge oder um seinen Drachen durch die Lüfte sausen zu lassen, der Strand auf Norderney eignet sich für so ziemlich jede Strandaktivität.
Aber mit einfach nur „schönen“ Stränden ist es auf Norderney noch nicht getan. Denn die Insel ist Teil des Nationalparks „Niedersächsisches Wattenmeer“ und bezaubert Urlauber daher nicht nur mit einer überaus vielfältigen, komplexen und wunderbar abwechslungsreichen Landschaft, sondern bietet gleichzeitig auch einer außergewöhnlichen Vielfalt von Tieren und Pflanzen einen perfekten Lebensraum. Besonders im Watt tummelt sich eine Vielzahl von Lebensformen, die am besten bei geführten Wanderungen durch das Watt begutachtet werden können, ohne ihnen zu nahe zu kommen oder sie womöglich sogar zu gefährden.
Doch nicht nur die Natur auf Norderney macht die Insel zu einem der schönsten Fleckchen im Bundesland Niedersachsen. So gibt es auf Norderney zum Beispiel das älteste Nordseebad in ganz Deutschland – und das obwohl Norderney quasi das Baby unter den ostfriesischen Inseln ist und erst deutlich kürzer besteht als die benachbarten Inseln. Ohne den Vergleich zu den anderen ostfriesischen Inseln erscheint das Alter der Insel Norderney allerdings gar nicht mehr so jung, da es die Menschen bereits seit über 200 Jahren auf die Insel zieht. Besonders Menschen künstlerischer Natur, wie Maler oder Schriftsteller schätzten und schätzen die Insel als eine Art Muse.
Wer sich nicht nur inspirieren und erholen möchte, sondern auch ein bisschen was von der Insel sehen will, der sollte es sich nicht entgehen lassen, die typischen Sehenswürdigkeiten der Insel abzuklappern. Wer sich auch nur ein bisschen für historische Gebäude interessiert, muss zum Beispiel unbedingt den alten Leuchtturm und das Kurhaus besuchen und auch die wunderschöne Windmühle „Selden Rüst“ sollte man einmal besichtigt haben.
Viele liebevoll zusammengetragene und wirklich überaus interessante Informationen über die Anfänge der Insel und seine ersten Bewohner findet man im Heimatmuseum, das Besuchern einen beeindruckenden Blick in Norderneys Vergangenheit ermöglicht.

Erholen am Steinhuder Meer

24. August 2010

Nicht nur in kultureller Hinsicht, sondern auch in Sachen landschaftliche Highlights hat das schöne Niedersachsen einiges zu bieten. Zu den bekanntesten und beliebtesten Plätzen Niedersachsens, an denen man sich in herrlich natürlicher Umgebung eine Auszeit nehmen kann, gehört das Steinhuder Meer. Seine Gesamtfläche von stolzen 29,1 Quadratkilometern macht den Binnensee zum größten in ganz Nordwestdeutschland. Tief ist der See hingegen nicht. Gerade mal 1,35 Meter ist er im Durchschnitt tief, an der tiefsten Stelle sind es knapp unter 3 Metern bis auf den Grund.
Das Steinhuder Meer ist ein natürlich entstandener See, dessen Alter auf über 14000 Jahre geschätzt wird. Diese Natürlichkeit ist es wohl auch, die das Steinhuder Meer von anderen künstlich erschaffenen Seen zur Naherholung unterscheidet. Um den See herum befindet sich der Naturpark Steinhuder Meer, in dem auf großen Bereichen großer Wert darauf gelegt wird, die Natur genau so zu belassen wie sie ist. Das bedeutet nicht, dass das beliebte Ausflugsziel (knapp 30 km von Hannover entfernt) ausschließlich mit der Schönheit der Natur aufwarten kann.
Entlang des Sees gibt es zahlreiche Freizeitgestaltungsmöglichkeiten. Beliebt sind natürlich die Bootfahrten auf dem Steinhuder Meer, die in größeren Ruderbooten, Kanus oder Tretbooten gemacht werden können. An heißen Tagen ist der See ebenso zum Baden geeignet und beliebt. Zu diesem Zweck wurde extra eine künstliche Badeinsel erricht, auf der die Urlauber sich am Sandstrand sonnen und im See eine Abkühlung finden können. Natürlich fehlt dort das obligatorische Beachvolleyball-Feld genauso wenig wie ein ordentliches gastronomisches Angebot.
Wen das Faulenzen am Strand weniger reizt (oder wenn das Wetter fürs Baden noch nicht ganz reicht), der interessiert sich vielleicht mehr für den 35 Kilometer langen Rundwanderweg, der auch mit dem Fahrrad befahren werden kann. Und auch für die, denen das immer noch zu langweilig ist, dürfte im Angebot des Steinhuder Meeres das passende dabei sein. Natürlich kann man auf dem See nicht nur Bötchen fahren, sondern auch Surfen, Kiteboarden oder Segeln. Besonders im Sommer finden regelmäßige Sonderveranstaltungen statt, deren Besuch sich immer lohnt. Aber auch ohne spezielle Events bietet das Steinhuder Meer ein prima Ausflugsziel, an dem man herrliche Tage verbringen kann.